COPD mit Lungenemphysem

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COPD mit Lungenemphysem

Beitragvon Maxita » Mi Feb 20, 2019 1:03 pm

Hallo :-)

Ich heisse Maxita und wohne in Andalusien. Mir wurde letzte Woche COPD mit Lungenemphysem diagnostiziert. Ich bin im Stadium I mit der Grenze zu Stadium II. Als mir die Diagnose gestellt wurde, bekam ich lediglich einen Termin für Oktober - ohne weitere Erklärungen, was EPOC (COPD auf spanisch) ist - (was aber typisch für meine Region ist - hier mag man keine mündige Patienten). Mir wurde auch ein Spray angeboten, das ich aber abgelehnt habe, da ich nur bei Anstrengung Luftnot habe, die aber aushaltbar ist. Auf gerader Strecke kann ich ohne Probleme viele Kilometer weit laufen, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich 2 große Hunde habe und dadurch seit ca. 10 Jahren täglich 2-3 Stunden laufe, wenn ich aber dann zuhause die Treppe hochgehe, komme ich aus der Puste.

Als ich nach dem Arzttermin nach Hause kam, habe ich dann angefangen zu recherchieren und bin auf diese Seite gestoßen. Ich bin weniger daran interessiert, was man dagegen machen kann - die Info´s dazu bekomme ich zur Genüge im Internet, sondern an Erfahrungsberichten von Betroffenen und Angehörigen, damit ich weiß, was ungefähr auf mich zukommt. Leider ist das Forum nicht sehr aktiv - auch wenn viele mitlesen - und hoffe, dass ich etwas dazu beitragen kann, dass es aktiver wird, auch wenn ich noch nicht weiß wie ;-)
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Re: COPD mit Lungenemphysem

Beitragvon HeikeGaupp » Fr Mär 01, 2019 11:57 am

Hallo Maxita ,
nun du schreibst das du COPD I zu II hast und auch noch keine " großen " Atembeschwerden . Leider muß ich dir aber sagen , dass du erst im Anfangsstadium bist . Die COPD verläuft schleichend und das ist das gefährliche .
Jedenfalls wünsche ich dir noch viele schöne Jahre gemeinsam mit deinen Hunden .
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Re: COPD mit Lungenemphysem

Beitragvon Delphi1 » Mo Mär 11, 2019 9:46 pm

Hallo, ich heiße Karen und mein Mann hat COPD. Seit ca. 4 Jahren wissen wir eigentlich erst was er hat. Davor hieß es immer „ Ventilationstörungen der Lunge“. Kein Arzt hat irgendetwas getan oder aufgeklärt. Super!! August 2017 wurde Nierenkrebs festgestellt. Also OP. Niere raus . Gott sei Dank war es abgekapselt. Dann Reha und krankgeschrieben. Mai 2018 wieder angefangen zu arbeiten. Immer wieder krank wegen COPD. Jetzt geht er imApril in Rente, ist aber seit November zu Hause. Es wird immer schlimmer mit ihm. Wir haben 2 Kinder ( 14 u. 21 ), leben beide noch zu Hause.Er ist immer mehr Luftnot und ist aufgrund dessen kaum noch aktiv. Ich muss mir einen Vollzeitjob suchen, die Kinder sind bis nachmittags nicht da, haben einen Hund ( wegen meinem Mann geholt) und ich muss alles alleine auf die Kette kriegen. Pubertäres Kind, Hund,Job suchen, Haushalt und all die anderen Dinge und Probleme regeln. Ich habe das Gefühl er hat eine dickeDepression und ich habe bald keine Kraft mehr. Ich habe wahnsinnige Angst das unsere Familie und Partnerschaft kaputt geht. Ich weiß nicht mehr weiter.
Delphi1
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Re: COPD mit Lungenemphysem

Beitragvon hannomach » Mo Mär 11, 2019 11:08 pm

Hallo Karen!

Also Deine Situation ist so ziemlich die schlimmste, die es gibt! Schön, dass Du Dich um alle und alles kümmerst, aber ich glaube Du/Ihr braucht mehr Hilfe als nur unsere Antworten.
-Geht das mit dem Rentenantrag? Es gibt offizielle, kostenlose Helfer, die mitunter auch zu Dir nach Hause kommen. Profis gibt's auch, aber die kosten womöglich Geld.
-Möchtet Ihr einen "Grad der Behinderung" beantragen? Das hat möglicherweise finanzielle oder lebenserleichternde Vorteile. Anträge für Grad der Behinderung gibt es auch online, zum runterladen.
-Wollt Ihr einen Pflegegrad beantragen? Auch das könnte Dich entlasten.
-Das Dein Mann durch die COPD zu Bewegungsarmut neigt und depressiv wird ist leider häufig so. Es ist nur schwer gegenzusteuern. Irgendwie muss er es schaffen im Rahmen seiner Möglichkeiten in Bewegung zu bleiben und den Kopf nicht hängen zu lassen. Vielleicht kann er doch im Hause Dir etwas helfen? Geschirrspüler, Waschmaschine, Müll wegbringen, ..., je nachdem, wie viel er kann. (Welche GOLD Stufe hat er denn?) Er wird wissen, wie viel Du für ihn tust und Dir sicherlich helfen, wenn Du ihn darum bittest.
-Du solltest wenn irgend möglich aber auch andere um Hilfe bitten. Freunde, Verwandte? Zu glauben, dass Du immer alles allein machen musst und dass Du (allein) Schuld bist, wenn die Familie zerfällt ist nicht gut.
Soweit erst einmal einige meiner Gedanken... Schreib bitte bald mal wieder.
Guido
(Am Rande sei erwähnt, dass Du hättest eine eigene Nachricht verfassen sollen, stattdessen hast Du auf eine alte Nachricht geantwortet. Das ist aber nicht so schlimm, nicht so wichtig.)
hannomach
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