plötzlich ohne job

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plötzlich ohne job

Beitragvon painter59 » Do Mai 31, 2018 10:19 am

liebes forum,
auf die liste habe ich es geschafft, das war gar nicht so einfach, jetzt stehe drauf und kann mich doch nicht richtig freuen. die aufgabe die kriterien zu erfüllen ist gemeistert.
jetzt bin ich krankgeschrieben, bin ja hier in köln der geschäftsführer einer kleinen firma, die hauptniederlassung ist in amsterdam.
18 jahre lebe und arbeite ich nun hier, die letzten 9 als geschäftsführer, durch die copd fiel ich die letzten jahre schon mal für 1 bis 3 wochen, letztes jahr mit der reha ca 8 wochen.
man drängt mich dazu aufzuhören, hatte vorgeschlagen im februar 19 aufzuhören, so lange möchte amsterdam nicht warten.
was mach ich nur ohne die arbeit, nicht wegen dem geld sondern wie strukturiere ich meine tage, was kann ich tun das nicht jeder tag unendlich
lang wird.
habe copd4 mit emphysem, noch 17 prozent lungenvolumen, für den schreibtisch reichte das, mein weg zur arbeit war ca 30 meter.
habe angst zu vereinsamen, in meiner wohnung zu versauern, völlig depressiv zu werden,so richtig was unternehmen kann ich ja nicht.
viele freunde die mich begleiten könnten habe ich nicht, spontan sowieso nicht, muss vorher alles geplant werden.
wie macht ihr das, was macht ihr mit diesem handycap die copd mit sich bringt.
painter59
 
Beiträge: 3
Registriert: Mo Dez 25, 2017 3:38 pm

Re: plötzlich ohne job

Beitragvon HeikeGaupp » So Jun 03, 2018 11:27 am

Hallo painter ,
mit dieser Situation stehst du nicht alleine da . Ich habe mir damals gesagt : " was solls , mit ein wenig Husten kann man weiter arbeiten " . Aber der Arbeitsalltag wurde von Mal zu Mal immer schwieriger für mich . So war ich denn heil froh , als man mich aus dem Arbeitsleben entlassen hatte . Nun musste ich mir zu Hause eine Beschäftigung und auch einen neuen Rhythmus suchen...so habe ich mir als Ausgleich ein Haustier angeschafft ( Katze ) . Über eine Annonce konnte ich Kontakt zu einer netten Person aufnehmen , auch wenn wir uns nur schreiben ( mehr möchte ich gar nicht ) gibt mir das schon sehr viel . Und für meine Hausarbeiten habe ich auch meinen Rhythmus gefunden ...nicht zu viel an einem Tag planen , sonst ärgerst du dich wenn du es nicht schaffst und alles in Ruhe .

Heike ;)
HeikeGaupp
 
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