Trotz Copd gut durch Wind und Wetter

Hier geht es um physiotherapeutische Maßnahmen, Atemtraining, PEP-Lungentrainer und Co.

Trotz Copd gut durch Wind und Wetter

Beitragvon COPDheilen » Fr Jan 12, 2018 4:02 pm

12. Januar 2018
Ein grauer und regnerischer Januarmorgen erwartet mich draußen, vor der Haustür spanne ich meinen Regenschirm auf und trotze diesem unsympathischen Erkältungswetter, steige in den vollbesetzten Bus, an hustenden Mitfahrenden mit schniefenden Nasen vorbei, dabei Ausschau haltend nach einem freien Stehplatz und das alles angstfrei, tief durchatmend wie ein gesunder Mensch.

12. Januar 2016
Noch vor 2 Jahren war das anders. Kurzatmig und keuchend hätte mich panische Angst zum nächsten Sitzplatz getrieben.
Medikamente wie Spiriva und Bambuterol bestimmen in jenen Tagen mein Leben. Doch ich bin wild entschlossen, mich davon zu befreien und Alternativen zu finden. Allzugroß sind meine Beschwerden geworden seit ich sie einnehme, ein trockener Mund ist noch eine meiner harmloseren Nebenwirkungen. Jeden Morgen aufzuwachen mit einer Blutkruste an der Nase oder mit ausgetrockneten Nasenschleimhäuten, ist eine üble Begleiterscheinung der Sauerstofftherapie. Besonders schlimm sind die schulmedizinisch verordneten Präparate der Anticholinergika. Sie katapultieren meinen Blutdruck in Höhen, die ich nur aus dem Studieren der Beipackzettel kannte. 200/100 das sind Werte, die drei Monate nach meiner diagnostizierten Copd und Lungenentzündigung meinen Alltag bestimmen.
„Blutdruckantieg steht im Beipackzettel“
halte ich den Lungenfachärzten der Intensivstation II Pneumologie der Uniklinik in Giessen vor, als ich sie auf die für mich ungewöhnlich hohen Blutdruckwerte anspreche. Sie ignorieren, bleiben mir eine Antwort schuldig, offensichtlich scheinen sie wenig Interesse daran zu haben, Alternativen anzubieten. Ich spüre, dass ich drauf und dran bin, in einen Teufelskreis aus Schulmedizin und Pharmaindustrie zu geraten und fiebere dem Tag meiner Entlassung aus dem stationären Klinikaufenthalt entgegen.

Nach 14 Tagen ist es soweit. Ich kehre den Weißkitteln den Rücken. Sie haben mir ein mobiles Sauerstoffgerät verordnet. Ist es wirklich lebensnotwendig? Ich lese, dass eine Lunge arbeiten muß, denn es wäre besser sie mit Bewegung und Atemtechnik zu trainieren als durch den Tropf des Sauerstoffes zu ruinieren. Dadurch wird sie schwächer und schwächer Das leuchtet mir ein. Ein Bein nach wochenlangem Gipsverband ist auch viel dünner als das gesunde und hängt schlaff und kraftlos am Körper.
Tagelang durchleuchte ich das Netz nach Informationen über Copd. Es scheint zu stimmen, das Copd nicht heilbar ist. Oder ?! Höchst interessant Wissenswertes finde ich in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die asiatische Medizinkultur hat offenbar eine andere Herangehensweise an Krankheiten. Auch bei Copd? Eines der besten TCM-Einrichtungen liegt mitten im Rhein-Main Gebiet. Das Lushan-Zentrum in Offenbach, eines der wichtigsten Knotenpunkte in der traditionellen chinesischen Medizin. Gelegen nah an der pulsierenden Metropole von Frankfurt bin ich überrascht, dort einen ungeahnten Ruhepol zu treffen, und in eine ganz andere Welt der Medizin einzutauchen mit warmen Farbteppichen an den Wänden und asiatisch meditativen Klängen.

Internist Dr. Andreas Keppeler empfängt mich und führt die körperliche Untersuchung durch.
„ Sie müssen ernsthaft ihren Blutdruck in den Griff bekommen, gehen Sie zu Ihrem Hausarzt, lassen Sie sich einstellen, nur so können Sie langfristig auch erfolgreich Ihre Lunge gesunden.“ Zum ersten Mal nach meiner Diagnose Copd fühle ich angekommen zu sein am richtigen Ort für meine Krankheit. Ich werde ernst genommen. Das ich mit dem Rauchen aufgehört habe, begrüßt Dr. Keppeler als einer der notwendigen ersten Schritte.
Danach komme ich in die Obhut von Frau Prof. Zhang, einer kleinen zierlichen Frau, die sehr agil wirkt mit ihrer gleichzeitig beruhigenden Aura. Ihre Diagnosemethoden sind neu für mich: „Zunge rausstrecken“. Mit ernster Miene höre ich: „ Das yin und yang ist im Ungleichgewicht.“ Sie wird 3 Monate lang mich zweimal wöchentlich intensiv behandeln mit einer umfangreiche Akupunktur mit Schröpfung. Dabei werden kugelförmige Glasgefäße mit einem Durchmesser von 3 bis 6 Zentimeter auf die Haut gesetzt, dabei wird ein Unterdruck erzeugt, der die Durchblutung anregen und heilsame Kräfte auf den Körper ausüben soll.
Das Verfahren ist nicht neu. Schröpftherapien fanden vermutlich bereits vor mehr als 5000 Jahren in Mesopotamien statt.

Vor den Schröpfmassagen liegt die Akupunktur. Entlang der Wirbelsäule werden sehr viele Nadeln gesetzt. Um die 30 Minuten harre ich in der Bauchlage aus, und lasse mich von unzählichen Nadelstichen pieksen, die meine Lebensenergie und Meridiane zurück ins Gleichgewicht bringen sollen.

Außerdem wird mir für zuhause ein reichhaltiges Inhalationsprogramm empfohlen.
Es beinhaltet:
Zum einen bis zu 3 mal täglich mit Salz zu inhalieren. Es ist bekannt, dass salzhaltige Luft am Meer eine beruhigende Wirkung auf die Atemwege hat. Sie hilft, den natürlichen Reinigungsprozess er Lunge anzukurbeln. Je nach Symptomen und gewünschter Wirkung darf ich selbst bestimmen, wie hoch der Salzgehalt sein soll. Ich entscheide mich für fertige Salzlösungen in kleinen abgepackten Fläschen NaCl mit 0,9% Salzgehalt.
P.S.: Meine Hausärztin schreibt mir problemlos die Rezepte aus. Die fertigen Salzlösungen sind mit 10 Euro relativ günstig.
Zum zweiten:
Morgens und abends eine separate Inhalierlösung mit Myrte herstellen, 4 bis 6 Tropfen in den Vernebler geben und mit einigen Salzhaltigen Tropfen mischen.

Myrte ist ein atherisches Öl und höchst effektiv in seiner Wirkung als Inhalierlösung. Sein Heilwirkungsspektrum ist bekannt aus dem gängigen und relativ teuren Produkt Gelomyrtol. Selbst Professor Andreas Günther, der Chefarzt der pneumologischen Klinik Waldhof Elgershausen, empfahl auf meine Frage nach gut wirksamen pflanzlichen Heilmitteln Myrte. Die Heilpflanze ist keimtötend, antiseptisch, entzündungshemmend und gilt als hervorragendes Therapeutikum gegen Bronchitis, Pilzerkrankungen der Lunge, Staublunge, Nasenschleimhautentzündung, und Nasennebenhöhlen-Katarrh.

Da Myrte und Salzlösungen ab sofort täglich möglichst tief und intensiv in meine Atmungsorgane gelangen sollen, habe ich mich für einen Transporteur mit dem Inhaliergerät Alvita T 2000 entschieden. Einfach zu bedienen, handlich zu pflegen und preisgünstig mit knapp 100 Euro. Ab sofort findet die Schaltzentrale meines Büroalltages mitten auf meinem Schreibtisch statt. Dort thront esAlvita T 2000 majestätisch mitten in meinem Arbeitsplatz als Helfer, Retter und Freund.

Übrigens Wer Myrte aus dem Ölbaum mal testen möchte, kann es als kleines 10 ml. Fläschchen in jeder Apotheke bestellen. Es kostet zwischen 10 und 15 Euro und reicht wochenlang. Denn pro Inhalation braucht es nur 4 bis 6 Tropfen.

Abgerundet wird das intensive Programm, das ich „Programm Natura“ getauft habe mit einer Teekur aus der vergessenen Pflanze Alant.

Was ist der Alant? Früher war er in jedem Bauerngarten nicht wegzudenken, weil er gegen viele Krankheiten wirkt. Heute ist er weitgehend in Vergessenheit geraten. In Thüringen wird er noch in großem Stil angebaut.
Sein Heilungsspektrum auf die Atmungsorgange ist groß. Er hilft bei Bronchitis, chronischer Bronchitis, Atemnot, Keuchhusten, gegen Lungenleiden allgemein, bei Lungenentzündung als begleitende Maßnahme, bei Lungenschwäche.
Ich bin froh, ihn für meine Copd entdeckt zu haben und und bin nach wie vor begeistert von seiner Tiefenwirkung.

Mein Apotheker musste zweimal nachfragen, als ich bei ihm zum ersten Mal Alanttee bestellte. Mittlerweile bestelle ich regelmäßig 500 Gramm im Internet beim Achterhof. Die Teemischung ist frisch, wird im dickeren Öko-Karton geliefert und ist preisgünstig für ca. 7 Euro. Ich überbrühe einen Teelöffel der geschnittenen Teemischung in einer hohen Tasse mit 0,2 l kochendem Wasser und lasse den Tee 10 Minuten ziehen.
Ich trinke täglich bis zu 2 Tassen, besonders in der kalten Jahreszeit als vorbeugenden Schutz vor Erkältungen. Sehr empfehlenswert!
Der Geschmack- und da übertreibe ich nicht – ist sehr gewöhnungsbedürftig, um ehrlich zu sein, Alanttee schmeckt grauslig. Ich bevorzuge die ungesüßte Variante, Alanttee pur. Mit etwas Süßstoff oder Zucker ist der Geschmack etwas erträglicher.
Wie dem auch sei, die Heilwirkung ist phänomenal. Bereits nach wenigen Tagen lässt der Husten nach, wird der Schleim flüssiger.

Hier liste ich noch mal die Eigenschaften des Alanttee auf:
Auswurffördernd, antibakteriell, antimykotisch, antiseptisch, blutreinigend, entzündungshemmend, galletreibend, harntreibend, hustendämpfend, karminativ, krampflösend, leberanregend, schleimlösend, schweißtreibend, stoffwechselanregend, verdauungsfördernd, wurmtreibend.

Früher wurde Alant in jedem Bauerngarten angebaut. Inhaltsstoffe des Alant sind Inulin, ätherisches Öl, Alantsäure, Kampfer,
Helenin,Sesquiterpenlactone, Alantolacton, Harze, Azulen, Pektin, Wachs, Bitterstoff, Triterpene, Polyaceylene, Sterole, Beta-Sitosterol.
Weitere informationen gibt es unter http://www.heilkraeuter.de/lexikon.

Mein "Programm Natura" mit Teekur, Inhalation mit Salz und Myrte, machen mich schon lange nicht mehr anfällig für eine Erkältung, Seit dem Winter 2016/2017 und 2018 ist mein Immunsystem resistent gegen Viren. Es spielen in meinem umfangreichen Selbstheilungsprogramm auch noch Vitalpilze und Mikronährstoffe eine Rolle.
Das eine oder andere Geheimnis aus diesem Selbstheilungsprogramm werde ich noch zum Besten geben. Dazu gehört die Atemtechnik, die ich vor mehr als 2 ½ Jahren begann und durch die ich keine Atemnot mehr habe. Es war am Anfang sehr, sehr schwierig, aber mittlerweile ist mir diese Atemmethode in Fleisch und Blut übergegangen. Vielleicht gehen meine Überlegungen in die Richtung, das auch mal zu veranschaulichen in einem kostenlosen Youtube Video, denn diese Atemtechnik wird von keinem Mediziner und Schul-Therapeuten gelehrt, was ich sehr schade finde. Sie ist zu meinem Lebensretter geworden und sorgt dafür, dass ich nicht mehr kurzatmig werde.
COPDheilen
 
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Re: Trotz Copd gut durch Wind und Wetter

Beitragvon bummer » Mi Jan 17, 2018 9:44 am

NUR EIN WORT:
schwachsinn
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Re: Trotz Copd gut durch Wind und Wetter

Beitragvon HeikeGaupp » Mo Jan 22, 2018 1:49 pm

:shock: wer hat denn diesen Blödsinn geschrieben ? :shock:
Heike
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Re: Trotz Copd gut durch Wind und Wetter

Beitragvon COPDheilen » Mo Jan 22, 2018 6:32 pm

bummer hat geschrieben:NUR EIN WORT:
schwachsinn

Hallo Bummer,
in diesem Forum soll eigentlich eine Netiquette eingehalten werden. Den „Blödsinn“ solltest Du eigentlich en Detail argumentieren.
Ich denke, in diesem Forum sollte es um einen Erfahrungsaustausch von Medikamenten, Naturmitteln, Ärzten, Lungenkliniken und Therapien gehen. In der Vorstellungsrunde habe ich mehrfach erwähnt, welche Erfahrungen ich gemacht hatte und habe mit einer Form der Therapie, die hier in diesem Portal noch nicht erörert worden ist und aus der fernösltichen Medizin stammt.
Ich habe in der Vorstellungsrunde Ross und Reiter genannt und natürlich kann man das alles als Bödsinn abtun, aber Du selbst hast in Deinem Beitrag über Sauerstoff: ja oder nein? geschrieben, dass die Ärzte darüber unterschiedlicher Meinung sind. Die einen favorisieren 24 Stunden, die anderen höchstens 16 Stunden, und die traditionelle chinesische Medizin im Zentrum in Offenbach zum Beispiel hält gar nichts von Sauerstoffzufuhr, da die Lunge aus fernöstlicher Sichtweise dadurch mehr und mehr verkümmert. Eine Lunge müsse gestärkt werden und arbeiten, durch Bewegung, Ausdauer und Kraft. Das habe ich getan und meine Lungenkapazität ist gestiegen von 37 Prozent auf über 70 Prozent in 3 Jahren.
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Re: Trotz Copd gut durch Wind und Wetter

Beitragvon COPDheilen » Mo Jan 22, 2018 6:36 pm

HeikeGaupp hat geschrieben::shock: wer hat denn diesen Blödsinn geschrieben ? :shock:
Heike

Zur Information, was ich an Bummer geschickt habe.

Hallo Bummer,
in diesem Forum soll eigentlich eine Netiquette eingehalten werden. Den „Blödsinn“ solltest Du eigentlich en Detail argumentieren.
Ich denke, in diesem Forum sollte es um einen Erfahrungsaustausch von Medikamenten, Naturmitteln, Ärzten, Lungenkliniken und Therapien gehen. In der Vorstellungsrunde habe ich mehrfach erwähnt, welche Erfahrungen ich gemacht hatte und habe mit einer Form der Therapie, die hier in diesem Portal noch nicht erörert worden ist und aus der fernösltichen Medizin stammt.
Ich habe in der Vorstellungsrunde Ross und Reiter genannt und natürlich kann man das alles als Bödsinn abtun, aber Du selbst hast in Deinem Beitrag über Sauerstoff: ja oder nein? geschrieben, dass die Ärzte darüber unterschiedlicher Meinung sind. Die einen favorisieren 24 Stunden, die anderen höchstens 16 Stunden, und die traditionelle chinesische Medizin im Zentrum in Offenbach zum Beispiel hält gar nichts von Sauerstoffzufuhr, da die Lunge aus fernöstlicher Sichtweise dadurch mehr und mehr verkümmert. Eine Lunge müsse gestärkt werden und arbeiten, durch Bewegung, Ausdauer und Kraft. Das habe ich getan und meine Lungenkapazität ist gestiegen von 37 Prozent auf über 70 Prozent in 3 Jahren.
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