Copd ohne Medikamente: Arzt verschreibt keine Medizin

Hier geht es um Medikamente und Hausmittel die Linderung verschaffen, die richtige Inhalation und Anwendung dieser

Copd ohne Medikamente: Arzt verschreibt keine Medizin

Beitragvon maria » Mo Mai 23, 2016 8:18 am

Hallo, ich bin ein neues Mitglied
und habe direkt eine Frage.
Am 8.3.2016 wurde bei mir Copd festgestellt.
Der Arzt hat mir keinerlei Medikamente verschrieben, er sagte die Bronchien sind so verkrampft
das kein Medikament wirken würde.
Wie soll das denn so weiter gehen? Wenn ich Atemnot habe nehme ich Mucolsovan Lutschtabletten
selbst die helfen.
Ich habe keine Ahnung was ich machen soll. :?:
maria
 
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Re: Copd keine Medikamente

Beitragvon HeikeGaupp » Do Sep 22, 2016 10:49 am

Hallo Maria, leider hab ich erst heut Deinen Beitrag gelesen. Du schreibst , dass Du von Deinem Lungenarzt keine Medikamente bekommst ? Frag mal Deinen Hausarzt nach Symbicort ( das ist ein kleiner Inhalator mit weißem Pulver ). Hatte ich am Anfang auch und zusätzlich habe ich noch Krügerol gelutscht.
Gruß Heike
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Re: Copd keine Medikamente

Beitragvon Michael1906 » Fr Sep 30, 2016 6:31 am

Hallo Maria,
meiner Meinung nach gibt es einige krampflösende Medikamente die für Linderung sorgen. Solltest Du bei einem Lungenfacharzt gewesen sein, würde ich noch einen anderen aufsuchen.
Viele Grüße
Michael
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Re: Copd keine Medikamente

Beitragvon Minea » So Jul 02, 2017 3:44 pm

Hallo Maria,
kann mich nur an Michael anschließen. Versuch es doch mal mit Ingwertee der durchblutet und löst den Schleim, mir hilft er ganz gut. Ich hab vorher auch Mucosolvan genommen aber den Saft hat mir nun wieder garnicht geholfen hat.
LG Minea
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Re: Copd ohne Medikamente: Arzt verschreibt keine Medizin

Beitragvon Goldschatz » Do Nov 23, 2017 1:43 pm

Mucosolvan soll gar nicht schlecht sein. Da habe ich auch gerade in einem anderen Thema etwas zu geschrieben, siehe viewtopic.php?f=2&t=340

Ich nehme den Wirkstoff darin regelmäßig ein. Allerdings geht das auch ganz schön aufs Geld, da muss ich mal mit meinem Arzt reden ob der mir den Saft nicht verschreiben kann. Bisher zahle ich den immer selbst.
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Re: Copd ohne Medikamente: Arzt verschreibt keine Medizin

Beitragvon Gerd55 » Di Jun 26, 2018 1:19 pm

Zu aller erst würde ich zum Lungenfacharzt gehen, bzw. diesen wechseln. Nichts tun ist nämlich definitiv nicht ok. Wenn es so schlimm ist, sollte man es wenigstens für kurze Zeit mit hoch dosiertem Cortison in Form von Tabletten versuchen. Das war bei mir am Anfang auch so. Dann - ja nachdem - mit dem Mix aus den richtigen Dosieraerosolen. Die sollten mit einer Inhalationshilfe genommen werden, gerade wegen der Beschwerden. Sonst gelangt der Wirkstoff nicht dahin, wo er hin soll. Mehr Infos dazu unter: https://www.salin-medicair.de/therapien ... onshilfen/ (mit Video).

Langfristig solltest Du einen Weg finden, wie du Dein Immunsystem so stärken kannst, dass du möglichst wenige Infekte bekommst. Denn jeder Infekt ist für uns eine ganz böse Sache. Wenn Dir Meeresluft guttut, kannst du dich um eine Reha etwa an der Nord- oder Ostsee bemühen. Darauf hast du mit COPD einen Anspruch. Tipps dazu gibt's auch auf der Website von https://www.salin-medicair.de unter "Recht auf Reha" oder so ähnlich.
Ich empfehle diese Website hier so penetrant, weil ich sie wirklich gut finde. vor allem aber, weil mir persönlich (bin jetzt 59 und habe seit 8 Jahren COPD) die Salzlufttherapie von Salin wirklich sehr geholfen hat. Meine Tochter (lebt in NSW in Australien) hat mir nämlich vor 4 Jahren ein Salin plus Gerät geschenkt. Das macht zum einen die Zimmerluft schön sauber, vor allem aber reichert es die Luft mit ganz feinen, trockenen Salzpartikeln an. Prinzip Nordsee-Kur also. Da atmest du dann, z. B. die ganz Nacht, quasi salzige Meeresluft. Nebenbei, im Schlaf. Jeden Tag, das ganze Jahr über. Das löst den Schleim (kann am Anfang etwas zu viel sein, dann reduzierst du die Dosis) und stärkt die Bronchien.
Beugt außerdem Infekten vor - eben wie so eine Kur am Meer. Ist nur eben viel billiger und du kannst es jeden Tag nutzen, nicht nur in den Ferien. Wird sogar von manchen Kassen bezahlt. Seit ich dieses Salin Salzluft Gerät ständig nutze fühle ich mich deutlich gesünder und komme auf der Treppe nicht mehr so schnell ins Schnaufen. Letzten Winter hatte ich auch keine einzige ernstere Erkältung. Dass ich nicht mehr rauche hilft sicher auch, aber ohne Salin geht's mir nicht so gut, wie ich gemerkt habe, weshalb ich das jetzt auch in den Urlaub mitnehme. Leider ist die Salzlufttherapie (außer am Meer oder in den Solebädern) bei uns noch recht unbekannt. Aber in Australien ist das der große Renner. Die haben dort schon über 30.000 Kunden: salinplus.com - und jede Menge Kundenrezensionen (darf man bei uns wohl nicht, bei Medizinprodukten).
Es gibt also gute, natürliche Alternativen zu Medikamenten die man aber genauso auch zur Unterstützung einer medikamentösen Therapie benutzen kann (und wie ich meine: sollte). Vielleicht haben ja andere unter Euch ähnliche Erfahrungen gemacht. Würde mich freuen, hier davon zu hören.
Gerd55
 
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